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Arbeit.

Seit 2001 lebe ich in Brandenburg, in Hohen Neuendorf. Diese Stadt gestalte ich seit über 10 Jahren in der Stadtverwaltung als Pressesprecherin, Fachbereichsleiterin für Marketing und einige Jahre als stellvertretende Bürgermeisterin mit.

Herkunft.

Mein Großvater war Bergmann, meine Großmutter war Magd in der Landwirtschaft, meine Mutter arbeitete als Verkäuferin im Einzelhandel. Mein Vater war der erste in der Familie, der unter Entbehrungen studieren konnte. Meinen beiden Schwestern und mir wurde eine gute Bildung selbstverständlich zuteil. Ich habe trotzdem hart gearbeitet, um das Studium gut zu schaffen, um neben dem Studium Geld zu verdienen und später im Beruf für Erfolg und Anerkennung.

Werdegang.

Nach dem Studium der Publizistik, Politik und Betriebswirtschaft, startete ich meine Berufstätigkeit in Thüringen. Damals, kurz nach der Wende, erlebte ich Menschen, die voller Elan in die Zukunft aufbrachen – und andere, die überfordert waren. Viele haben ihren Weg gemacht. Andere hätten mehr Unterstützung und vor allem die Anerkennung ihrer Lebensleistung gebraucht! Das hat meine Sichtweisen geprägt.

 

Wir zogen zugunsten der Karriere meines Mannes von Erfurt nach Hohen Neuendorf als ich mit der zweiten Tochter schwanger war. Ich gab meine Arbeit und auch eine hoffnungsvolle Karriere als Pressesprecherin der Erfurter Messe auf. Nach der Elternzeit war es in Brandenburg über Jahre aussichtslos, mit zwei kleinen Kindern und ohne Netzwerk eine Arbeit zu finden, die meinen Vorstellungen und Fähigkeiten entsprach, und mit Familie vereinbar war. Ich machte mich selbständig.

 

Damals stieg ich in die Kommunalpolitik ein.

Weil ich wütend war.

 

Zu alt für Zukunft?

Meine Töchter sind meine weisesten und strengsten Lehrmeisterinnen. Sie verlangen Antworten von mir auf die Fragen ihrer Generation nach verantwortlicher Zukunftsgestaltung, damit wir ihnen nicht eine verbrauchte Welt voller Hypotheken, sondern eine lebenswerte Zukunft hinterlassen. 

 

Weil ich ihre drängenden Fragen kenne, teile und weil meine Kinder es später mal nicht schlechter haben sollen, fühle ich mich verpflichtet dafür Verantwortung zu übernehmen. Ich will das Umsteuern nachdrücklich angehen: mit dem Rüstzeug umfassender Erfahrung, mit der weiblichen Lebensreife jenseits der Eitelkeit, zielorientierter Kompromissfähigkeit, wachem Verstand und glühendem Herzen.

 

Ich muss nichts mehr beweisen, daher kann ich mich voll der Sache verschreiben.

 

Für selbstwirksame Menschen in einer lebendigen Demokratie.

Geprägt hat mich der Aufbau des Bündnisses Nordbahngemeinden mit Courage. Ich habe darin intensiv gegen Rechtsextremismus und für eine lebendige lokale Demokratie gearbeitet. Ich traf auf Menschen, deren Weltsicht ich verurteilte. Und doch lernte ich, dass es sich um enttäuschte und verunsicherte Menschen handelt, die oft in ihren Familien selbst Opfer von Gewalt oder Missachtung wurden, und ihre Ohnmacht in Wut und Hass übersetzen.

 

Ich wurde Hypnosetherapeutin, systemischer Coach und Unternehmensberaterin, weil ich verstehen wollte, wo man ansetzen muss, damit Menschen nicht in diese Falle der Resignation und ohnmächtigen Wut geraten.

Gesellschaft gelingt, wenn Menschen ihre Stärke finden, ihr Potenzial (wieder) entdecken und leben. Dafür soll meine Politik die Rahmenbedingungen setzen.

 

(Mit) Ehrenamt.

Seit vielen Jahren arbeite ich sehr viel im und mit dem Ehrenamt in unterschiedlichsten Vereinen und Organisationen erfolgreich zusammen. Es ist meine Stärke, Menschen zusammen zu bringen, ihre Bedürfnisse zu verstehen und dies gemeinsam in Tun zu übersetzen. Dabei geht es meistens um Rahmenbedingungen, damit die Menschen ihre Ideen erfolgreich umsetzen können. Ob es Geld, Räume oder Regeln sind – seit über dreißig Jahren bringe ich Menschen und Ideen zusammen: Von Minister bis Hausmeister, von Finanzier bis Honorarkraft… mir sind in Beruf und Freizeit viele Menschen mit Ideen, Mut und Tatkraft begegnet. Ihre Lebenswirklichkeit möchte ich gestalten helfen. Sterntaler hingegen, die die Schürze aufhalten und darauf warten, dass es Sterne und Dukaten hereinregnet, können vielleicht versorgt werden, aber am Ende nicht zufrieden sein – ihnen möchte ich auch meine Kraft nicht widmen. 


Glücklich.

Glück entsteht daraus, sich erreichbare Ziele zu setzen, und diese dann auch zu anzugehen. Insofern bin ich ein glücklicher Mensch!

 

Gemeinsam mit den Menschen im Wahlkreis 58 werden wir Probleme benennen, Lösungen finden und die Lebensqualität vor Ort spürbar steigern! Dafür werden wir im Dialog sein: dein Anliegen ist mein Auftrag.

Vita

Ariane Fäscher, geboren 1968 in Münster/Westf., 2 erwachsene Töchter

seit 2014
Fachbereichsleiterin Marketing bei der Stadtverwaltung Hohen Neuendorf
2009 – 2014
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei der Stadtverwaltung Hohen Neuendorf
2007 – 2009
Aufbau einer Kinder- und Jugendzeitung mit jungen Redakteuren (Schüler/innen)
Freie Redakteurin beim Oranienburger Generalanzeiger
2001 – 2009
selbständige Tätigkeit als PR-Journalistin, PR-Beraterin, Texterin, Autorin
1998 – 2001
Pressesprecherin und Bereichsleiterin für Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit bei der Messe Erfurt AG
Elternzeit
1995 – 1998
Referentin für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) Thüringen mbH, Erfurt
seit 2019
bin ich zudem als systemischer Coach und Unternehmensberaterin tätig
1987 – 1994
Studium: Publizistik, Politik, Betriebswirtschaft, Johannes Gutenberg-Universität, Mainz
1987
Abitur, Offenbach/M.
  • SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands
 
  • ver.di
 
 
  • SDW Schutzgemeinschaft Deutscher Wald
 
 
  • Perspektive 2020 – Initiative zur Stärkung bürgerschaftlichen Engagements und zur Entwicklung eines Leitbildes für Hohen Neuendorf (2004-2009)
 
  • Private Interessen
    Gesang | Gesellschaftstanz | Psychologie | Lesen | Nordsee

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