Nach Corona

die Welt nach Corona wird eine andere sein
es liegt an uns, dass es eine bessere wird
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zurück zu einer unbeschwerten, neuen Normalität.

Dankbar werden wir unsere Arbeit und unseren Alltag wieder aufnehmen. Die Kinder lernen endlich wieder regelmäßig in der Schule. Wir treffen Freunde im Restaurant, gehen ins Konzert und ins Kino. Und Urlaub – endlich wieder Fliegen und Sonne… Können wir „nachholen“ was wir versäumt haben? Werden wir wieder so unbeschwert ins Konzert und in den Club gehen? 

 

Angst frisst Hirn & Seele

Das Zukunftsinstitut sagt nein. Aber Angst vor der Zukunft, weil wir sie noch nicht absehen und damit scheinbar nicht beherrschen können, ist ein unbrauchbarer Ratgeber. Sie erzeugt körperliche Reaktionen, versetzt uns in den Fluchtmodus, belastet uns psychisch. Weil sie Stress erzeugt mit allen hinlänglich bekannten Folgen.

 

Besser: Zukunft in Verantwortung gestalten

Die globalen Megatrends wurden durch die Krise zum Teil gebremst zum Teil befeuert, aber ein Zurück vor Corona wird es nicht geben können. Der Trend der Individualisierung hat den Zenit überschritten und wandelt sich zur Wir-Kultur. Geschlechterstereotype brechen auf: Die Krise wirkt als Katalysator für das Sichtbarwerden und Umsteuern in der Gendergerechtigkeit. Die gesünder älter werdende Gesellschaft wendet sich vom Jugendwahn ab und leitet eine Umdeutung von Alter und Altern ein – dieser Trend wurde allerdings durch Corona gebremst, weil die bisherige „Silver Society“ mit „Risikogruppe“ gleichgesetzt wurde.

 

Wissen und Innovation werden digitaler und damit dezentraler. Ein neues Arbeitsverständnis rückt die Verschmelzung von Leben und Arbeiten in den Vordergrund, damit jeder einzelnen Menschen sein Potenzial entfalten kann. Gesundheit steigt als Wert in der Wahrnehmung und wird auch als kollektive Aufgabe begriffen.

 

So, wie Vernetzung und gegenseitiges Verständnis insgesamt in der gesellschaftlichen Veränderung wichtiger wird.

 

Zurück zu einem Leben vor Corona?

Wir wollen zurückkehren zu Unbeschwertheit, Geselligkeit, Leichtigkeit und Vertrauen in die Stabilität unsere Lebens und unserer Systeme. Wir kehren zurück zu regelmäßiger Arbeit und Freizeit.

Doch es gab auch die andere Seite: In den Lagunen von Venedig schwammen Delfine. Die Feinstaubbelastung ging auf der ganzen Welt wegen weniger Flug- und Individualverkehr signifikant zurück. Pop-up-Radwege wuchsen über Nacht aus dem Boden. Der Flug nach Boston für ein dreistündiges Meeting wurde von einem Video-Call ersetzt.

 

Nicht nur eine traurig hohe Anzahl von Menschen, auch zahlreiche Unternehmen und liebgewonnene Gewohnheiten und Rituale sind der Pandemie zum Opfer gefallen. Diese Opfer sollten nicht umsonst gewesen sein: Welche Veränderungen aus der Pandemie-Zeit sollten und können wir in Chancen ummünzen?

 

Das gehen wir an!

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