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Wie die Zukunft und Wohlstand in Brandenburg langfristig durch Fachkräfte abgesichert wird

Global denken – regional einstellen: Präsenzstelle O-H-V | Velten

Die Woche startete mit einem Besuch der Präsenzstelle Oberhavel der Hochschulen des Landes Brandenburg in Velten. Sie will regionale Unternehmen mit den brandenburgischen Hochschulen im Sinne des Transfergedankens zusammen bringen. Mit dem SPD-Landesvorsitzenden Dietmar Woidke und dem SPD-Landtagsabgeordneten Björn Lüttmann erkundigte ich mich über die vielfältigen Möglichkeiten der Studiengänge. Eines der drängendsten Wirtschaftsthemen der Zukunft, der Fachkräftebedarf, trifft in der Präsenzstelle O-H-V | Velten auf ein wunderbares Instrument. Dabei geht es nicht nur darum, Abwanderung zu vermeiden, sondern auch neue Zugänge zu schaffen und Qualifikation zu ermöglichen. Dietmar Woidke fokussierte besonders auf die Netzwerke, die durch die Arbeit der Präsenzstellen entstehen. Kammern, Unternehmen und Hochschulen müssten letztlich gemeinsam vorangehen, und zwar grenzübergreifend, um den Fachkräftebedarf zu sichern, meinte er. Und dem kann ich mich nur anschließen.

 

Als bundespolitisch wichtigen Ankerpunkt nehme ich die wechselseitige Anerkennung von Bildungsabschlüssen mit. Zudem stellt sich die Frage, wie die Berufsorientierung generell als Teil der Ausbildung eingebunden werden kann. Für mich war es auch interessant zu sehen, wie weit sich die Hochschulen beim Thema „Durchlässigkeit“ geöffnet haben. Der Weg in die Hochschule führt nicht mehr nur über das Gymnasium, sondern über verschiedene Ausbildungen, Praxiserfahrungen und persönliche Eignungen. Dass der Lebensweg nicht starr an einer Abschlussnote hängt, ist auch eine Frage der sozialen Gerechtigkeit.

 

Standortmanagerin Mareen Curran berichtete uns von der teilweise erheblichen Orientierungslosigkeit junger Menschen selbst noch kurz vor Schulabschluss. Ich kann mir daher gut ein Orientierungsjahr vorstellen, in dem gezielt nach den Talenten der einzelnen Person geschaut wird.

Björn Lüttmann freute die Art der Wirtschaftsförderung, die die Präsenzstelle betreibt, indem sie hiesigen Unternehmen einen besseren Zugang zu Fachkräften, zu Technologien und Innovationen gewährt. Veltens Bürgermeisterin Ines Hübner, die der Präsenzstelle spontan mit Blumen zum ersten Geburtstag gratulierte, zeigte sich stolz, eine solch wichtige Anlauf- und Kontaktstelle in die Ofenstadt geholt zu haben.

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