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Wo sich Professionalität und Herzlichkeit verbinden

Die Brandenburger Landpartie gewährt Einblicke in die Arbeit und das Leben im ländlichen Raum

Es ist wunderschön in Oberhavel. Blühende Mohnfelder, Strohballen auf den Feldern, hübsch liebevoll gestaltete Häuser und Gärten… Schon die Anreise zu den Stationen der Brandenburger Landpartie 2021 strahlt Idylle aus. Herzlich ist das Willkommen an allen Orten, die Gastfreundschaft ausgeprägt und die Produkte lecker…

 

Auf dem Bauernhof Koch in Großmutz erwartet uns ein herrliches Ambiente, es duftet nach frisch gebackenem Brot und das wird mit Wurst aus eigener Fleischerei gereicht. Das Lokal hält frischen Kuchen bereit. Landrat Ludger Weskamp weiht gemeinsam mit Bauer Koch den Foodautomaten ein, der nun vor dem Hoftor steht und 23 Stunden am Tag frisches Fleisch, Wurst, Eier und andere Leckereien bereit hält. Rinderzucht, Ackerbau und das Ausflugslokal sind die Kerngeschäfte des Familienbetriebes. Allerdings arbeitet Mutter Martina noch als Lehrerin für Mathe und Physik.

 

Die Ziegenkäserei Karolinenhof in Kremmen empfängt in einem schönen Wiesencafé mit Hofladen. Schafe, Ziegen, eine Entenfamilie, ein Pferd und ein Esel begrüßen die Gäste. Das Lokal hat am Wochenende geöffnet – unter der Woche braucht die Inhaberin die Zeit für die Herstellung der Spezialitäten.

 

Bei der Bäckerei Plentz in Oberkrämer erwartet uns eine Erdbeertorte in Herzform aus süßen Schwanter Erdbeeren als Geschenk für die Gäste, ein Holzbackofen mit Brotspezialitäten und ein kleiner Markt mit Kunst- und Kunsthandwerk. Miteinander und füreinander ist der Eindruck den Gastgeber und Gäste vermitteln.

 

Doch die vermeintliche Idylle soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass es viele Betriebe in der Landwirtschaft nicht leicht haben.  Gewinnmargen und Produktvorschriften werden durch die EU und den Einzelhandel bestimmt. Die Direktvermarktung ist aufwändig.

Zwar verzeichnet auch der ländliche Raum zunehmend Zuzug, doch die Infrastruktur, Schulplätze, Verkehrsanbindung, digitale Anbindung müssen mitwachsen, um die Lebenswirklichkeit zwischen Stadt und Land gleichwertig zu gestalten. Hier stehen die Kommunen vor großen Herausforderungen, die Bund und Land flankieren müssen.

 

Zwar hat die Pandemie deutlich gemacht, dass internationale Lieferketten anfällig sind und den Fokus auf die regionalen Erzeuger zurückgelenkt. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass sich nicht alle Menschen die zwar angemessenen, aber doch höheren Preise des Direktvermarkters im Vergleich zum Discounter nur in Ausnahmefällen leisten können. Hier hat die Sozialdemokratie in den nächsten Jahren noch große Herausforderungen zu bewältigen.

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